TV goes Engadin Skimarathon

TV goes Engadin Skimarathon

TV goes Engadin Skimarathon Wie alljährlich widmete eine Sektion des Turnvereins BuchbergRüdlingen das zweite Märzwochenende dem Engadiner Volkslauf. Mit mehr oder weniger Ambitionen und Trainingskilometer reiste man am Samstagmorgen ins Bündnerland. Während sich einige schon wochenlang mit den optimalen Bedingungen und Skipräparationen auseinandersetzten, kümmerten sich die vier Amateure und Neuläufer der Sektion Langlauf noch kurz vor der Abfahrt um ihr Equipment. «In der Not wachse Toko Rot» – scheinbar eine alte Weisheit im Skilanglauf – galt auch dieses Wochenende. Angekommen, ging es nach Pontresina für die Startnummer-Ausgabe. Im sonst so idyllischen Bergdörfchen, das vor lauter Sponsoren und Werbeständen kaum noch zu erkennen war, herrschte reges Treiben. Wo sich andere noch ihr Material zusammenkauften, konzentrierten wir uns auf die Bratwurst und verglichen uns am SkiErg – einem beliebten Trainingsgerät unter den (noch zu werdenden) Profis – mit den Tagesschnellsten. Das anschliessende Einlaufen um den Flugplatz Samedan stellte sich für unsere trainingsfaulen Neulinge als Mammutaufgabe heraus. Während sich die Routiniers locker dahintreiben liessen, stellte man sich dahinter auf den dünnen Latten eher ungeschickt an. Die technischen Mängel konnten dank Tipps der Profis nicht ausgebügelt, aber verbessert werden. Nach einer effektiven Trainingssession – und manche mit ersten Müdigkeitserscheinungen – konnte man sich wieder gewohnteren Konsumgütern widmen. Bald konzentrierte man sich wieder auf die perfekte Vorbereitung für den Lauf vom Sonntag. So hiess das beinahe erzwungene Menü vom Samstagabend: Spaghetti Marathon. Bei einem gemeinsamen Abendessen im Restaurant Sonne in St. Moritz wurden letzte Lauftaktiken beraten, bevor der Abend bei einer obligaten Stange im Stübli endete. Nach einer mehr oder weniger erholsamen Nacht in der Turnhalle, wo manche schon ihre Startnummer eintragen mussten, riss uns der erste Wecker um 04:30 Uhr aus dem Schlaf. Ein stärkendes Frühstück sollte für die nötige Energie für den Lauf sorgen. Mit Zug und Bus machten wir uns auf zum Maloja Palace, das traditionell als Startgelände des Engadin Skimarathons dient. Letzte unterschiedlich professionelle Vorbereitungen verhalfen zur perfekten Wettkampfsform. «Di erste 10 Kilometer sind gschenkt» wurde uns gesagt. Während sich unsere Erstläufer noch über die Silser Seen kämpften, konnte sich unser schnellster Läufer schon über den Zieleinlauf freuen. Bei perfekten Bedingungen, Königswetter und mit Unterstützung von neben der Loipe wurden die 42 Kilometer auch mit erschöpften Beinen ein Genuss. Entkräftet durften wir auf ein gelungenes Wochenende zurückblicken und freuen uns auf die kommenden Ausgaben. Die Angereisten des TVs durften sich auch über ausgezeichnete Laufzeiten freuen.

Vögele Yannick: 1:49:42, Rang 209

Fehr Harry: 2:03:06, Rang 753

Fehr Lars: 2:17:30, Rang 1592

Planta Jürg: 2:29:34, Rang 2486

Flicker Olivier: 2:37:53, Rang 3093

Janssen Michael: 2:43:08, Rang 3455

Jäger Tim: 3:09:08, Rang 4819

Sieber Nils: 3:25:52, Rang 5438

Rüeger Timo: 3:26:52, Rang 5468

Kern Yannik: 3:59:31, Rang 6128

Alle Beiträge anzeigen